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     Stärken der Hilfeform Heimerziehung

 

 

  entwicklungsfördernde Umgebung und Struktur -für Kinder & Jugendliche (viele Entwicklungsanreize ~angebote, Freizeitangebote und ~möglichkeiten)
 Förderung der Kinder bei erheblichen Störungen/ Rückständen: Kinder / Jugendliche machen erhebliche Fortschritte;  (Abbau erheblich dysfunktionaler Verhaltensweisen und Aufbau adäquater Verhaltensweisen);
 intensive Verschränkung von Alltagspädagogik und Therapieformen; (viele verschiedene Therapie- und Förderangebote verfügbar und koordinierbar)
intensive schulische Förderung;
 soziales Lernen in der Gruppe (Erlernen von Verantwortung, Verpflichtung, Gegenseitigkeit und Rücksichtnahme)
Verselbständigungshilfen erforderlichenfalls bis zum 21. Lebensjahr;
 Gewährleistung eines hohen Therapietransfers (therapeutische Fachdienste + Gruppenmitarbeiter)
 kriteriengeleitete Rückführung als Motivation für Eltern /Angehörige;
 Schutz von Kindern /Jugendlichen vor (weiteren) Mißhandlung, Vernachlässigung; Mißbrauch;
 Entlastung des Familiensystems / ~ erzieherischen Systems bei Überforderung schafft neue Ansatz- und Lösungsmöglichkeiten;
 Steigerung sozialer Teilnahmechancen (durch Vermittlung von Sozialverhalten, Schulabschlüssen, Persönlichkeitsstabilisierung..)
 Verbesserung der Kommunikation der Familie durch verringerte Konfliktdichte
 Stärkung der erzieherischen Fähigkeiten der Eltern durch aktive Inanspruchnahme der Elternarbeit
 Sekundärprävention /z.T. Tertiärprävention
  ambulante Nachbetreuungsmöglichkeit mit hohem Wissens- und Methodentransfer

   Grenzen der Hilfeform :             
 akukte Suchtproblematik,
 fehlende Motivation Jugendlichen
 fehlende Veränderungsmotivation der Eltern / Sorgeberechtigten ; Ausstoßungs- wünsche der Familien
 akute psychiatrische Zustände (einschl. Suizidalität)
 Grenzen der Reintegrierbarkeit in Familie (sog."Multiproblemfamilien")
 Gruppenzusammensetzung:  durch zuviele Kinder mit ähnlicher Problematik kann die Sozialisation verengt werden. Verlängerung und Verfielfältigung von Hilfen im Vorfeld und Verkürzung der Verweilzeit erzeugen künstliche Konzentration schwierigerer Fälle mit  schlechterer Prognose. Das sog. therapeutische Milieu kann nicht mehr hergestellt werden.

 

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Weiterführende Links zum Thema:
    Ergebgnisse verschiedener Jugendhilfe-Studien
               (siehe dort 
PROJEKTE)
   
 Informationen zur Jugendhilfeeffektestudie JES
   
"Kindheit und Entwicklung", Jahrgang 1997/Ausgabe 1
   
Würzburger Evaluationsstudie  (siehe dort PROJEKTE)
   
Heimerziehung im SGB VIII

      

 

 

 

 

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