heilpädagogische Wohngruppen für Kinder

 

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Im Jugendhaus Don Bosco gibt es 4 koedukative heilpädagogische Wohngruppen  für Buben und Mädchen ab dem 3. Lebensjahr bis zum Alter von etwa 15 Jahren      (für  eine kleine Hausführung klick hier!)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Platzzahl: max. 9 Kinder pro Gruppe

 

 

 

 

 Aufnahmealter: 3-14 Jahre

 

 

 

 

Aufnahmegründe:
Kinder ab dem 3. Lebensjahr, sowie Jugendliche mit
 
» Entwicklungsrückständen,
 
» Verhaltensauffälligkeiten,
 
» Reifungsdefiziten,
 
» Teilleistungsschächen,
 
» seelischer oder leichter körperlicher Behinderung,
 
» geringen organischen und /oder cerebralen Störungen,
 
» traumatischen ~ oder, Vernachlässigungserfahrungen (Mißbrauch, Mißhandlung..)...

und den daraus folgenden sozialen und psychischen Konflikt- und Problemlagen, wenn sie zu dauerhaften hohen Belastungen geführt haben und das soziale Umfeld nicht über ausreichende Ressourcen verfügt, eine positive Entwicklung zu gewährleisten/ in Gang zu bringen, oder eine negative Entwicklung aufzuhalten.

 

 

 

 

  Schulen:
Die Kinder werden in die Schulen am Ort oder in der Umgebung (Grund und Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Diagnose- und Förderschulen, Sonderschule-L, Sprachheilschule) integriert.

 

 

 

 

  Fachpersonal:
 
4 MitarbeiterInnen in jeder Wohngruppe , davon 1 Gruppenleitung;
Qualifikation: ErzieherInnen/ HeilerziehungspflegerInnen/Dipl.SozialpädagoInnen;
Für die Gruppe fest zuständig ist ferner ein Diplompsychologe, eine Heilpädagogin und eine Diplompädagogin, die mit Eltern und Angehörigen arbeitet.

 

 

 

 

 Methodik:
» Betreuung durch pädagogische Fachkräfte erfolgt rund um die Uhr an 365 Tagen des Jahres;
» pädagogisch klar strukturierte Wohngruppen mit definierten Zuständigkeiten und Partizipationmöglichkeiten für die Bewohner (gewählte Gruppensprecher; regelmäßige Gruppensprecherrunden aller Gruppen mit eigener Satzung, Etat und festgeschriebenen Befugnissen; Kinderparlament, regelmäßiges Gruppenplenum,  2 mal jährliche Hausversammlung...);
» reichhaltige individuelle Förder- und Thera­piemaßnahmen (psychologische, heilpädagogische, kreative, motorische, sprachbezogene, sport- und freizeitorientierte~);
» eine intensive und differenzierte Arbeit mit Eltern und Angehörigen;
» auf die Gruppe abgestimmte erlebnispädagogische Projekte
» ein verlaufsdifferenziertes kurz- oder langfristiges Betreuungskonzept;
» transparente und einzelfallorientierte Dokumentation und Evaluation (vergleichbare Anamnesen    und Diagnosenblätter, standardisierte heilpädagogische Verlaufsdiagnostik, Erziehungsplanung,    Behandlungspläne, Entwicklungsberichte,..);
» jugendhilfespezifisches Qualitätssicherungsverfahren mit definierten Standards für Prozeß- und    Ergebnisbeurteilungen; komplette organistorische Dokumentation im Qualitätshandbuch;
» ein transparentes und kriteriengeleitetes Konzept zur Rückführung;
» ein felxibles ambulantes Nachbetreuungsangebot nach erfolgter Rückführung; 

 

 

 

 

  Freizeitangebote:
 
eine Vielzahl von Vereinen in enger Kooperation mit unserem Haus; Wander~ und Bademöglich- keiten, Fahrradtouren, Jugendzentrum, div. Freizeitanlagen

 

 

 

 

  Verlauf, Verweilzeit :
I
n den Familienwohngruppen wird durch eine intensive Elternarbeit eine kriterienorientierte Rück- führung der Kinder in ihre Herkunftsfamilien angestrebt. Nachdem Kinder und Familien mit geringgradiger psychosozialer Problematik nicht stationär untergebracht werden, sonder andere Hilfen erhalten können, sollte nicht von einer Verweilzeit von unter 2 Jahren ausgegangen werden! Wenn eine Rückführung nicht erreichbar ist, können die Kinder in unseren Jugend/ Außenwohngruppen und im einzelbetreuten Wohnen langfristig verselbständigt werden.  

 

 

 

 

 weitere Stichworte: siehe auch
[Elternarbeit] [Rückführung]  [Jugendwohngruppen] [Schulen] [Aufnahme] [ein Tagesablauf]

 

 

 

 

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