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 1.) Elternarbeit

 

 


 

 Warum und wozu?
Ohne die Unterstützung  der Eltern und Angehörigen und das Einvernehmen in der Zielplanung  erreichen wir weniger, die Eltern als anspruchsberchtigte Hilfeempfänger sollen soweit möglich einbezogen werden.  Ein stetiger und regelmäßiger Austausch über Ziele und Arbeitsweisen ist für uns unerläßlich. Genauso wichtig ist,  dass die Familie oder die jeweils Erziehenden sich ermutigt und unterstützt fühlen, auch eigene Veränderungen vorzunehmen, um das Kind in seiner Entwicklung  zu unterstützten und zu festigen.
Um das zu erreichen, bieten wir  regelmäßige Gespräche (14- tägig bis zu einmal monat- lich) zwischen den Eltern und unserer Fachkraft für Elternarbeit. In diesen Kontakten werden z.B. Heimfahrten vor - und nachbesprochen, gemeinsame Ziele erarbeitet, Elterntrainings gemacht etc, aktuelle Probleme/ Konflikte/ positive Ergebnisse besprochen und dabei dauernd nach Unterstützungsmöglichkeiten des Erziehugnsprozesesses durch die Eltern gesucht.. Außerdem finden Elternabende zu pädagogischen Fragestellungen statt, die Sie besuchen können.

Im Jahr 2004 haben die Eltern der Betreuten einen Familienbeirat gegründet nach dem Modell eines Elternbeirates gegründet, um ihre Mitwirkungsmöglichkeiten zu verbessern und die Identifikation mit der Organisation und dem Hilfeprozess zu optimieren. In jeder Wohngruppe haben die Eltern eine(n) Delegierte(n) für den  Familienbeirat gewählt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie und was?

 

 

 

 

In der Aufnahmephase bearbeiten wir folgende Schwerpunkte:
- intensive Zusammenarbeit mit den einweisenden Jugendämtern, u.a. im Bereich der Hilfeplanung
- Hausbesuch als vertrauensschaffende Maßnahme, zur Informationssammlung, zum Kennenlernenn und bessseren Verständnis
- begleitete Erstkontakte im Jugendhaus zum Kennenlernen der Einrichtung und zum Abbau  von Berührungsängsten
- "Probewohnen" des kindes/Jugendlichen mit der Möglichkeit anschließender weiterer Entscheidungsfindungsgespräche
- klare Grobzielfestsetzung und gemeinsame Ausarbeitung eines Arbeitskontraktes, der gegenseitig zu erbringenden Leistungen

 

 

 

 

In der Verweilphase differenzieren wir die Angebote in:
 individuelle Angebote:
- häufiger überarbeitende Feinzielfestlegung und regelmäßige Überprüfung der bereits erreichten Teilziele (Lösungsorientierung)
- Einzel und Familiengespräche
- Paarberatung in erzieherischen Fragen
- Beratung, bezüglich flankierender Probleme (Sucht, Schulden, etc.) und Kontaktanbahnung zu weiterhelfenden Stellen
- Hausbesuche
- Einbeziehung der Eltern in die Erziehungs- und Behandlungsplanung
- Einbeziehung der Eltern in erzieherische Aufgaben
- Wochenend- und Ferienplanung mit Vor- und Nachbesprechungen
- Begleitung von befristeten Wohnen im Heim
- Elterntraining zum Aufbau von Erziehungskompetenzen  (s.u.)
- Videotraining erziehungsrelevanter Situationen

 

 

 

 

allgemeine Aufgaben
- Elternabende, moderierte Elterngesprächskreise
- Eltern/ Kind - Freizeitangebote
- Miteinbeziehung der eltern/Angehörigen bei Festen im Jahresverlauf
- Eltern/Kind Interaktionsgruppe und /oder Spiel-Sportgruppe
- Eltern - Informationsbriefe
- Zeitung für Eltern und Angehörige
- Informationsleaflets zu bestimmten pädagogischen Fragestellungen
- Gruppenbesuche und befristete Teilnahme am Gruppenleben zu bestimmten Anlässen

In der Rückkehrphase verfolgen wir nachstehende Inhalte und Methoden:   
- Zielüberprüfung und Festlegung der bevorstehenden Aufgaben
- zunehmende begleitete Miterziehung der Eltern in pädagogische und organisatorische Aufgaben
 (u.a.. instruierte Hausaufbetreuung und Lernkontrolle, Arztbesuche, Einkäufe, Lehrergespräche; gemeinsame Erziehungsplanung und  -auswertung...)
- intensive Hausbesuche, auch mit Einbeziehung des sozialen Umfeldes  (Aufbau sozialer Netze, z.B. Vereinszugehörigkeit...)
- Beratung und Informationen der sonstigen sozialen Helfer (z.B. ASD, Familienhilfe etc.)
- Vergrößerung des Besuchsrahmens mit vor- und nachbereitenden Gesprächen
- Elterngruppe unter besonderer Berücksichtigung des Rückkehrthemas
- Familienhilfe im Rahmen der Nachbetreuung, zeitlich ausschleichend
(nach Vereinbarung im Hilfeplan)  

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2.) Elterntrainings und Elternkurse 

 

 

 

 

z.B. Triple P® – Elternkurse

Reagiert Ihr Kind nicht auf das, was Sie sagen? Trödelt es? Geht es abends nicht schlafen? Zerstört es absichtlich Dinge? Schlägt und beisst es? Wird das Aufräumen zum Problem? Gibt es ewige Streitereien? Nerven Sie Wutanfälle und Gequengel?

Triple P (Positive Parenting Program, Positives Erziehungsprogramm) unterstützt Familien und Eltern bei der Kindererziehung.
Ziel von Triple P ist es, Erziehung und damit Elternschaft leichter und damit schöner zu machen.

In unserem Kurs lernen Sie wichtige Erziehungsfertigkeiten, um eine gute Beziehung zu ihrem Kind aufbauen und auf sein Verhalten positiv reagieren zu können.Viele Videobeispiele und Übungssituationen helfen, die Methoden zu veranschaulichen und zu verstehen.Triple P arbeitet mit viel Lob und positiver Verstärkung, aber auch mit geeigneten Grenzen bei unerwünschtem Verhalten.

 

 

 

 

Wie wird gearbeitet?

In kleinen Gruppen und in angenehmer Athmosphäre haben die Eltern Gelegenheit, ihre Erfahrungen auszutauschen und Ideen zu diskutieren.

Umfang:4 Kursabende und  4 nachfolgende Telefonkontakte

Mithilfe ausgezeichneter und erprobter Kursunterlagen, dem Video „Überlebenshilfe für Eltern“ und den TrainerInnen lernen die Teilnehmenden eine ganze Reihe praktischer Erziehungshilfen kennen. Auf der Innenseite des Prospektes finden Sie detaillierte Angaben.Das Programm ist so aufgebaut, dass die Methoden die Woche über zu Hause gleich ausprobiert und mit Erfolg angewendet werden können.An den Kurs schließen sich mehrere persönliche Telefongespräche an. Damit werden Sie noch mehrere Wochen nach dem Kurs regelmäßig telefonisch begleitet und bei der Umsetzung Ihrer Ziele unterstützt.
 

 

 

 

 

Das Programm hilft Eltern,...

den Stress zu reduzieren, der mit der Kindererziehung verbunden ist,

die Ursachen von kindli-chen Verhaltensproblemen zu er-kennen,

ein angemessenes Verhalten der Kinder zu fördern

vorauszuplanen, um Risikosituationen gut zu bewältigen

den Kindern klare Anweisungen zu geben, Regeln durchzusetzen und feste Grenzen zu ziehen

den Kindern auf konstruktive Weise neue Verhaltensweisen zu vermitteln
ungünstige Erziehungspraktiken durch ange-messene und effektive Strategien zu ersetzen

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Die Prinzipien

sorgen Sie für eine sichere und interessante Umgebung !

schaffen Sie eine positive und anregende Lernathmosphäre !

verhalten Sie sich konsequent !

erwarten Sie nicht zu viel !

beachten Sie ihre eigenen Bedürfnisse !

Geprüfte Wirksamkeit

Triple P ist wissenschaftlich getestet und zeigt erstaunliche Erfolge

Die Wirksamkeit von Triple P wurde in vielen Ländern und Studien untersucht und belegt:
      Es wird laufend wissenschaftlich ausgewertet und verbessert.

Die Ausbildung der TrainerInnen unterliegt strengen Qualitätskriterien!

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Inhalte der Kursabendeend 1:   „Was ist positive Erziehung“

Abend 1: „Was ist positive Erziehung“
Überblick über die Prinzipien
welche Ursachen haben Verhaltensprobleme ?
die häufigsten Erziehungsfehler
Ziele für Veränderungen
welche Fähigkeiten sollten wir fördern
wie könne wir kindliches Verhalten genau beobachten?

Abend 2: „Förderung der kindlichen Entwicklung“
wie entwickelt man eine positive Beziehung zum Kind?
was ist angemessenes Verhalten und wie fördert man es?
Loben
Aufmerksamkeit verteilen
Spannende Beschäftigung
wie kann man Kindern neue Fertigkeiten und Verhaltensweisen beibringen?
Lernen am Modell
Fragen-Sagen-Tun
Gebrauch von Punktekarten                                                                                       [zum Seitenanfang]

Abend 3:„Umgang mit Problemverhalten“
Aufstellen von Familienregeln
Direktes Ansprechen von Regelverstössen
Absichtliches Ignorieren
ruhige klare Anweisungen
Einsetzen logischer Konsequenzen
Stiller Stuhl und/oder Auszeit
Entwicklung von Routinen für neues Verhalten
Entwicklung von Routinen für Verhaltensänderung
Einsatz einer Punktekarte

Abend 4:„Vorausplanen“
die Überlebenstips für jede Familie
individuelle Risikosituationen
Planung und Einsatz von Aktivitätenplänen
Vorbesprechung der Umsetzungen und Hausaufgaben
Vorbesprechen der Telefonkontakte

Telefonkontakte:
es folgen 4 weitere ausführliche, strukturierte Telefonkontakte im Abstand von einer Woche zur Umsetzung des Gelernten und dem Besprechen verbleibender Probleme

 

 

 

 

 

 

 

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Noch Fragen? Wir beantworten Ihre Fragen gerne per E-mail!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

weitere Infos, Anmeldung?
08856/916-35 oder  08856/ 916-29  oder - 37

 weitere Informationen zum Programm Triple-P: www.triplep.de

 

 

Klicken Sie auf den  blauen Text zum herunterladen eines Flyers!

 


Download
Prospekt :
Triple-P Elternkurse (.pdf)
(550Kb)

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