|
|
||||
|
|
|
wann kann ein Heim helfen? |
|
||
|
|
|
Info ! |
|
Tips dazu! |
|
|
|
|
Genau genommen heißt diese Hilfeform "Heimerziehung,
sonstige betreute Wohnform". Ungefähr 80.000 Kindern und
Jugendlichen wird in der Bundesrepublik so geholfen,
Während Heime in der Öffentlichkeit oft noch mit großen Säälen und unpersönlichen Strukturen in Verbindung gebracht werden, haben sich tatsächlich Heim in den letzten 20 Jahren stark entwickelt, vielfältig gewandelt,qualitativ erheblich verbessert und differenziert. Es gibt heute sehr unterschiedliche Heime. In kleinen Wohngruppen leben 6 bis 10 Kinder und Jugendliche, die von ungefähr 3 bis 5 ausgebildeten Pädagogen / innen rund um die Uhr intensiv und individuell betreut werden. Außenwohngruppen sind oft kleiner und befinden sich außerhalb des Heimes. In Familiengruppen oder Kinderhäusern wohnen die Pädagogen (oft ein Ehepaar) mit den jungen Menschen in einem Haus zusammen. |
Heimen gegenüber gibt es Vorurteile. Wenn
sich Familien zu dieser Hilfeform
entschließen, haben sie oft ein schlechtes
Gewissen. Dabei hat sich in den letzten 20 Jahren in den Heimen vieles verändert.Sie müssen sich klar machen, daß Heimerziehung eine Hilfe ist. Als keinen Fall darf sie als Strafe verstanden werden ("wenn du nicht brav bist, mußt du ins Heim!"). Suchen Sie das Heim sorgfältig mit aus. Nehmen Sie ihr Wunsch- und Wahlrecht wahr! Auch das Kind oder der/die Jugendliche soll mit entscheiden. Soll die Einrichtung in der Nähe sein oder weiter weg? Arbeitet das Heim mit den Eltern zusammen? Soll die Gruppe klein sein und möglichst normal leben? Oder wird eine größere Einrichtung mit Spezialangeboten gesucht? |
|
|
|
|
|
Gute Heime haben in der Regel vielfältige Förder- und Therapiemöglichkeiten, manche haben eigene Schulen oder berufliche Ausbildungsmöglichkeiten. Informieren Sie sich, wie Ihr Kind gefördert werden kann. |
|
Je mehr Sie als Eltern in die Hilfe einbezogen sind, desto größer ist der Erfolg. Es muß auch immer wieder geprüft werden, ob der junge Mensch in die Familie zurück kann. |
|
|
|
|
Je nach Gruppengröße, Personalintensität und Therapiemöglichkeiten werden Heime oft klassifiziert in "heilpädagogisch orientierte Heime", "heilpädagogische Heime" und "therapeutische Heime". Für ältere Jugendliche und junge Volljährige halten viele Heime Wohnungen vor, in denen man seine Selbständigkeit üben kann. |
|
Vor allem verschaffen Sie sich Klarheit über die Ziele, die mit dem Heimaufenthalt verbunden werden sollen. In aller Regel soll das Kind einen begrenzten Zeitraum dort verbringen. In dieser Zeit soll sowohl das Kind, als auch begleitend die Familie einen positiven Veränderungs- und Entwciklungsprozess durchmachen. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|